Chiesa dell`Inviolata
Die auffällige, achteckige Kirche wurde im 17. Jh. außerhalb der Altstadt erbaut. Sie gilt als die
schönste Barockkirche des Trentino. Der portugiesische Architekt ließ sie außen schmucklos, dafür prunkt sie von Innen mit barockem Formenreichtum.
Rocca
Schon im 12. Jh. stand hier eine Wasserburg, die Scaliger bauten sie 1370 zu einer starken Festung aus. Zu den wechselnden Besitzern gehöhrten auch die Österreicher, die dort eine Kaserne untergebracht hatten. Heute logiert das
Stadtmuseum in der Burg.
Torre Apponale
Das 34 m hohe
Wahrzeichen der Stadt, das
Riva auf Fotos unverwechselbar macht, wurde Anfang des 13. Jhs. zum Schutz des Hafens gebaut. Zu seinen Füßen breitet sich die lebhafte Piazza III Novembre aus, das Herz der Altstadt.
Museo Civico
Das modern gestaltete Museum umfasst drei Stockwerke der Burg. Ausgestellt sind Gemälde und Interessantes zur Stadtgeschichte.
Cascata del Varone
Was im Lago di Tenno noch so ruhig schlummert, rauscht hier 100 m mit ziemlichem Getöse zu Tal. 1874 wurde der
Wasserfall Varone 5 km nördlich von
Riva für Besucher eröffnet.
Lago di Ledro
Wem es am Gardasee zu voll und vielleicht auch zu heiß wird, der kann diesen kleinen
Ausflug ins Gebirge an den Ledrosee unternehmen. Nach der Durchfahrt durch zwei lange Tunnel kommt man auf die Hochebene der Valle die Ledro und kurz darauf an den gleichnamigen See. Seltsam metallisch grün liegt er in den Bergen.
Canale di Tenno und Lago di Tenno
Tenno ist ein beliebter Ausflugsort für Urlauber am nördlichen Gardasee; eine kurvenreiche Straße führt 6 km hinauf. Von Tenno aus kann man auf den Sentiero del Salt einen schönen Spaziergang nach Canale di Tenno unternehmen, einem mittelalterlichen, ziemlich herausgeputzten Ort - ein
beliebtes Plätzchen für Maler, die hier im Sommer ihre Werke ausstellen.
Fährt man noch ein paar Kilometer weiter ins Gebirge, kommt man zum Lago die Tenno, einem
dunkelgrünen Gebirgssee mit kleinem Badestrand. Idyllisch ist es hier, nicht zu vergleichen mit den Stränden am Gardasee.
Römische Ausgrabungen San Martino
Diese etwas versteckt liegenden Ausgrabungen erreicht man von Campi ein paar Kilometer nordwestlich. Dort kann man das Auto an der Kirche stehen lassen, dann führt ein ausgeschilderter halbstündiger Spaziergang durch den Wald zu der
archäologischen Stätte. Die Reste stammen von einem römischen Haus, vermutet wird ein Kultplatz, vielleicht auf noch älteren Mauern errichtet. Die Anlage erhebt sich als markanter Wachtposten über Tenno, die Ebene von
Riva und die antiken Wege ins Ledrotal. Bei der Ausgrabungsstätte findet man auch einen netten Picknickplatz.
Unterkünfte Riva del Garda: