Torri del Benaco erreicht man am schönsten per Schiff, wenn man den See nicht halb umrunden möchte, um einen Ausflug ans gegenüberliegende Ufer zu machen. Von der Seeseite aus erkennt man am besten, wie dominant das Scaligerkastell den Ort bewacht.
In seinen Mauern residiert ein Volkskundemuseum, dessen Besuch sich bei schlechtem Wetter auszahlt. 1383 hatte der Scaligerherrscher Antonio della Scala die aus dem 9. Jh. stammende Festung zum Kastell ausbauen lassen. Im 20. Jh. wurde bei Renovierungsarbeiten am Kastell eine rosafarbene Marmorplatte gefunden, auf der in Reliefform eine Leiter mit fünf Sprossen – „Scala“, das Wappen der Scaliger - dargestellt ist. Der Wappenstein ist im Museum ausgestellt.
Torri del Benaco ist mit 2600 Einwohnern einer der ruhigeren Orte am Ostufer und längst nicht so überlaufen wie die Nachbarorte Garda oder gar Bardolino. Der Hafen geht weit in den Ort hinein, in dem ovalen Becken reihen sich kleine bunte Fischerboote aneinander.
Vom Hafenbecken weg führen nur ein paar wenige Altstadtgassen, in denen es sehr ruhig ist. Mal flanieren Gäste eines Busausflugs hindurch, dann wird es in den paar Souvenirgeschäften lebhaft, doch meistens kann man in aller Ruhe shoppen. Die Landschaft im Rücken von Torri del Benaco ist nicht mehr so steil, der Monte Baldo ist hier etwas vom See zurückgesetzt.
Unterkünfte in Torri del Benaco:
Die Familie Wieland-Galazzini heißt Sie im „Apartment-Hotel Wieland“ herzlich willkommen!...