Ungewöhnlich für Italien ist die große Kirchenorgel von 1744, die noch gespielt wird. Außerdem auffällig in der Barockkirche ist die Bronzestatue des ehemaligen Pfarrers Giuseppe Nascimbeni, der 1988 selig gesprochen wurde. Nascimbeni gründete in Torri einen karitativen Schwesternorden, der vor allem in einem Hospiz in Malcesine arbeitet.
In der kleinen Kirche am Hafen, in der Ecke der Piazza Calderini, können renovierte Fresken der Giotto- Schule bewundert werden
Der "Balkon des Gardasees", so taufte der Dichter Gabriele D’Annunzio den Ort Albisano, der sich 2 km oberhalb von Torri del Benaco am Bergrücken des Monte Baldo befindet. Er ist bequem mit dem Auto zu erreichen oder über einen schönen Fußweg zu erreichen. Ausgeschildert ist der Wanderweg kurz nachdem er die Straße nach Albisano verlässt. Man geht höchstens 45 Minuten, allerdings ziemlich steil bergauf doch der Ausblick von der Terrasse der Pfarrkirche von Albisano ist atemberaubend schön.
Nicht nur die Pfahlbauten am Ledrosee, auch die Felsgravuren in der Gegend von Torri del Benaco bezeugen die frühe Besiedelung. Einige Gravuren kann man bei Crero, einem kleinen Weiler zwischen Pai und Torri del Benaco besichtigen. Man geht in Crero direkt neben der Trattoria Panoramico im Wald etwa zehn Minuten bergauf und folgt den Schild „Rupestri“. Nach weiteren zehn Minuten kommen Sie zu nicht besonders auffälligen Felsgravuren. Man sieht ein Mühlespiel und einige Strichmännchen, die jedoch vermutlich erst im Mittelalter hinzugefügt wurden. Ohnehin tun sich Historiker schwer das genaue Alter der Gravuren zu bestimmen.