Das Südufer - Mittendrin in Italien


Familienurlaub, Shoppingmeilen und  Nightlife


Am Südufer des Gardasees treffen Sie auf zwei Extreme: Da ist zum einen das Städtchen Desenzano, ein lebhafter Ort, in den selbst die Italiener aus der Umgebung zum Shopping fahren. Am Wochenende finden sich hier vor allem die jüngeren Gäste und Einheimischen zum Ausgehen zusammen.
Ganz anders ist Sirmione, eigentlich ein kleines Dorf, dessen Gassen zwar tagsüber vom Stimmengewirr der vielen Besucher widertönen, abends hingegen wird es hier geradezu beschaulich.

Das Südufer des Gardasees liegt in einer unverwechselbaren Landschaft, die sich von der Bergatmosphäre im Norden unterscheidet, denn die Gegend um Desanzano und Sirmione ist recht flach. Die letzten Ausläufer der Alpen schieben noch ein paar Hügel zum Seeufer, ansonsten genießt man freie Sicht. Desenzano liegt in einer weiten Bucht und konnte sich als kleine Stadt ausbreiten. Sirmione ruht unvergleichbar romantisch auf einer langen, schmalen Halbinsel, wo die Wellen auf die flachen Kalkterrassen zurollen. Gerade deshalb ist das Südufer besonders bei Familien beliebt, da Kinder hier ungestört baden können.Die beschauliche und verwinkelte Altstadt Sirmiones gehört zu den Besuchermagneten des Sees.


Zur Geschichte des Südufers


So anziehend der Süden des Gardasees heute für Besucher ist, so heiß und umkämpft ist er früher gewesen. Im 13. Jh. wurde die Bevölkerung Sirmiones fast ausgerottet. Da sie der Ketzerei verdächtigt wurde, ließ ein grausamer Scaligerherrscher ein Blutbad anrichten, und wer überlebte, wurde auf Scheiterhaufen in der Arena von Verona verbrannt. 1859 kämpfte Italien gegen Österreich um die Einigung als Nationalstaat erneut auf den auf den Schlachtfeldern Solferinos.