Regionen & Orte
- Lombardei
- Trentino
- Venetien
Garda am Gardasee
Garda: Gefragter Ferienort in herrlicher Lage
Garda gehört zweifellos zu den gefragtesten Ferienorten am Gardasee, was vermutlich an der geschützten Lage zwischen den beiden Bergrücken von Monte Luppia im Norden und dem Tafelberg im Süden liegt.
Diese wirkt sich insbesondere auf das milde Klima und die idyllische Landschaft mit Zypressen, Pinien und Olivenbäumen aus. Kombiniert man das mit einer von Natur aus schönen Bucht, ergibt sich wie von selbst ein perfektes Urlaubsambiente. Und der Sonnenuntergang ist hier so schön, so golden und glitzernd wie kaum anderswo.
Der Name Garda
Die Ähnlichkeit zwischen dem Stadt- und dem See-Namen ist offensichtlich. Seine Herkunft ist allerdings umstritten bzw. gibt unterschiedliche Ansätze. Der Sage nach soll die Nymphe Engardina einen großen See als Liebesbeweis vom Meeresgott gefordert haben. So stieß dieser mit seinem Dreizack gegen die Felsen und sofort schossen riesige Wellen heraus und sammelten sich zu einem See. Engardina sprang hinein und das Wasser nahm die Farbe ihres blau schimmernden Haars an.
Im historischen, etymologischen Erklärungsversuch wird Garda vom germanischen Wort „warden“ (später „garden“) abgeleitet, was so viel wie beobachten bedeutet – und die markanten Felsen oberhalb von Garda sind tatsächlich ideale Beobachtungsposten. So ist es kaum verwunderlich, dass dort schon im 5. Jahrhundert die erste Burg errichtet wurde.
Im Mittelalter erhob Karl der Große den Ort zur Grafschaft, die schließlich unter die Herrschaft der Handelsmacht Venedig kam. In der Altstadt findet man hier und da noch die Reste venezianischer Paläste. Auf der Promenade laden außerdem viele nette Cafés, Restaurants und Eisdielen mit Seeblick zum Verweilen ein. Wer es lieber urig mag, zieht sich weiter in den malerischen Stadtkern zurück, der von engen Gässchen, zum Teil überwölbten Wegen und zwei mächtigen Tortürmen gekennzeichnet ist.
Gardasee Live