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Lazise am Gardasee
Urlaub im beliebten Ferienort am Südufer
Bei Lazise handelt es sich um ein ausgesprochen schönes Fleckchen im Südosten des Gardasees, das dementsprechend stets gut besucht ist. Die autofreie Altstadt liegt im Schutze einer gut erhaltenen alten Stadtmauer mit Toren und Türmen und ist vom Flair eines typischen, italienischen Hafenstädtchens gekennzeichnet – mit schmalen Gassen und Plätzen, einer breiten Promenade und Strand in beiden Richtungen sowie einem Hafenbecken mit bunten Booten, das weit ins Land hineinreicht.
Vom Kriegshafen zum Ferienhighlight
Das geschäftige Treiben zwischen Cafés, Souvenirshops und hübschen Geschäften lässt kaum erahnen, dass der Aufstieg von Lazise ganz anders begann. Funde lassen darauf schließen, dass es bereits in der römischen Antike eine Siedlung mit Namen Lasitium oder Lacenses gegeben hat. Im Mittelalter war es ein Marktort mit Kastell.
Ab dem 15. Jahrhundert diente der Ort dank guter Befestigungsanlage den Venezianern als Kriegshafen gegen die verfeindeten Mailänder. Dennoch liegt seit 1509 kurz vor dem Ufer eine venezianische Galeere samt Beibooten auf Grund. Sie waren von den eigenen Leuten versenkt worden, um nicht an die angreifende, übermächtige Liga von Cambrai – einem Zusammenschluss aus Franzosen, Deutschen, Spaniern und der Kurie – zu fallen.
Heute ist Lazise weniger für seine ereignisreiche Geschichte bekannt, als für seine Ferienidylle, die guten Fischlokale oder auch die Weinstraße des Gardasees, die im Hinterland vorbeizieht.
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