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Sehenswürdigkeiten in Peschiera
Festung
Die sternförmig angelegte Festung von Peschiera ist die größte Militäranlage, mit der die Regionen rund um den Gardasee aufwarten können. Ihre Ursprünge gehen wahrscheinlich bis in die römische Antike zurück. Dann haben die Skaliger eine Burg errichtet, die von den Venezianern zu einem mächtigen Bollwerk ausgebaut und unter Napoleon sowie im 19. Jahrhundert von den Österreichern nochmals erweitert wurde. Die gigantische Festung liegt – strategisch genau positioniert – mitten im Fluss Mincio, der mit dem Po einen durchgehenden Wasserweg bis zur Adria bildet. Weite Teile der Burg sind heute jedoch Sperrgebiet, viel ist verfallen und überwuchert.
Porta Verona & Porta Brescia
Wenn man von Norden auf der Gardesana Orientale nach Peschiera kommt, tritt man über das eindrucksvolle Tor Porta Verona in die Stadt ein. Den südlichen Eingang in den historischen Ortskern hingegen bildet die Porta Brescia, die zu den gut erhaltenen Teilen der Festung gehört. Daneben liegt die Bastione Tognon, auf deren breiten Mauern nicht nur Bäume und Sträucher gepflanzt, sondern auch ein Kinderspielplatz angelegt ist.
Ponte dei Voltoni
Die Brücke Ponte dei Voltoni führt über den Kanal im Norden der Altstadt. Mit seinen fünf Bögen ist das Backsteinbauwerk eine recht imposante Erscheinung. Dahinter gelangt man über einige Stufen auf die Ostmauer, wo man einen guten Blick auf den Mincio und die Bastione San Marco hat.
San Martino
Die Hauptkirche von Peschiera del Garda befindet sich auf der Piazza Ferdinando di Savoia. Zu sehen gibt es am Eingang ein schönes Relief, das den Heiligen Martin beim Teilen seines Mantels zeigt sowie einen klassizistisch gestalteten Innenraum mit Deckengemälden und bunten Glasfenstern. Neben dem Dom findet man außerdem die Ausgrabungen der altrömischen Siedlung Arilica.
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