Das Westufer - die ruhige Ecke des Sees


Das Westufer bietet luxoriöse Hotels und erstklassige Unterkünfte


Wo alles begann: 1880 kam der Deutsche Louis Wimmer ans Westufer des Gardasees und erkannte, dass es auch seinen Landsleuten hier gut gefallen würde. Er begann mit dem Bau des Grand Hotel Gardone und legte so den Grundstein für den Tourismus am Gardasee. Nach und nach entstanden um die Wende zum 20. Jh. weitere Luxushotels, und statt Zitronengärten, Weinbergen oder Olivenhainen wurden herrliche Parks angelegt, deren alte Bäume untergebracht sind.

Zur Geschichte des Westufers


Über hundert Jahre später weht noch immer dieser luxeriöse Hauch durch die Orte am lombardischen Ufer, vor allem in Gardone ist das zu spüren, denn hier ließ sich 1921 der italienische Dichter Gabriele D’ Annunzio nieder. Sein Haus, das Vittoriale degli Italiani, ist ein Museum und konserviert den Geist dieser Zeit. Der Geist wurde bald zum Ungeist -  1943 rief der Diktator Benito Mussolini im benachbarten Salò die faschistische „Repubblica Sociale Italiana“ aus. Mussolini wohnte mit seiner Familie in der Villa Feltrinelli in Gargnano.



Romantische Hafenanlagen und feinste Küche aus der Gegend


Das Westufer verläuft weit und breit, die Uferstraße windet sich elegant am See entlang. Die alten Fischerdörfer, welche zusammen die Gemeinde Gargnano bilden, residieren noch immer in aller Ruhe um ihre kleinen Hafenanlagen.


Wer  hier Urlaub macht, sucht keine extremen Sportabenteuer wie im Norden oder Familienstrände wie im Osten, sondern will vermutlich geruhsam an einem Cafèhaustischchen an einer Uferpromenade sitzen, Cappuccino trinken und auf den See hinausschauen, der hier so breit ist, dass er bei diesigem Wetter wie ein Meer anmutet. Und abends wird der Westuferurlauber schlemmen, denn auch für die exzellente Küche ist dieser Uferstreifen berühmt.