Wenn Sie den letzten Tunnel des Westufers hinter sich gelassen haben, sind Sie in Gargnano (3000 Einwohner) angekommen. Der Name bezeichnet eigentlich drei Hafenorte, hintereinander aufgereiht und einer lieblicher als der andere: zuerst der größte Ort Gargnano, mit einer kleinen Uferpromenade, dann folgen Villa und Bogliaco, um die die Gardesana herum- und hineinführt.
Bevor in den Dreißigerjahren des 20. Jhs. die Gardesana gebaut wurde, fuhr man gewöhnlich mit dem Boot von einem Ort zum anderen. Doch an der Brescianer Riviera, also von Saló bis Gargnano, gab es bereits ersten Tourismus - doch nur eine Straße. Sie endete in Gargnano. Doch heute ist hier sehr ruhig. Gerade deshalb ist dieser Uferstreifen bei seinen Stammgästen so beliebt.
Während der faschistischen „Republik von Saló“ (1943 - 1945) hatte Mussolini seinen Wohnsitz hier in der Villa Feltrinelli. Seit Sommer 2001 dient das Anwesen als Luxushotel. Im nahen Palazzo Feltrinelli wird italienisches Kulturgut vermittelt: Die Mailänder Ausländeruniversität hält in der großen Villa Italienisch Sprachkurse.
Unterkünfte in Gargnano: