Fischen und Angeln am Gardasee

Fischen am Gardasee


Der Gardasee ist schwierig zu beangeln. Das Wasser ist sehr klar und damit weit- und tiefsichtig. Es ist ohne weiteres möglich, in Häfen Fische zu beobachten. Hier sieht der Angler in der Regel den Döbel, der zahlreicn vertreten ist. Es sind aber fast alle Fische von A-Z vorhanden.


Im Norden fällt das Ufer sofort steil ab und erreicht nicht weit entfernt vom Ufer Tiefen von an die hundert Meter. Der Boden ist grob kiesig. Im Süden ist der See flacher und hat an den Uferpartien breite Schilfgürtel, der Boden wird sandiger. Hier werden auch eher Karpfen und Schleie sowie andere Weißfische, Hechte und Barsche gefangen. Nicht vergessen werden darf die berühmte Gardaseeforelle, auch "Carpione" genannt. Dieser seltene Fisch kommt ausschließlich im Gardasee vor und jeder Gardaseeangler wünscht sich ihn an seinen Haken.

Wissenswertes für den ungetrübten Angelspaß


  • Zum Angeln auf dem Gardasee benötigt man einen Angelschein für Urlauber, den man bei den Gemeindeverwaltungen erhält. Für diesen muss man sich dann im Tabakladen oder auf dem Postamt zwei Stempelmarken kaufen, die auf den Schein aufgeklebt werden. Der Angelschein ist für alle nationalen Gewässer gültig und sollte immer mitgeführt werden.
  • Das Angeln vom Boot aus ist auf allen für den Gardasee zugelassenen Booten möglich.
  • Der Gardasee an den Flusszu- und –abläufen ganz besonders fischreich.
  • Zum Angeln in den Wildbächen oder Flüssen braucht man neben dem Angelschein eine so genannte italienische Staatslizenz, die man bei der Forstverwaltung in Riva del Garda erhält.
  • Erst mit dieser kann man sich die jeweils notwendigen Tageskarten oder –genehmigungen besorgen.
  • Zum Angeln an den kleineren Seen um den Gardasee benötigt man den Angelschein und Tagesgenehmigungen.
  • Am Lago Bagatol ist das Sportfischen auch ohne Angelschein möglich.