Der Gardasee ist schwierig zu beangeln. Das Wasser ist sehr klar und damit weit- und tiefsichtig. Es ist ohne weiteres möglich, in Häfen Fische zu beobachten. Hier sieht der Angler in der Regel den Döbel, der zahlreicn vertreten ist. Es sind aber fast alle Fische von A-Z vorhanden.
Im Norden fällt das Ufer sofort steil ab und erreicht nicht weit entfernt vom Ufer Tiefen von an die hundert Meter. Der Boden ist grob kiesig. Im Süden ist der See flacher und hat an den Uferpartien breite Schilfgürtel, der Boden wird sandiger. Hier werden auch eher Karpfen und Schleie sowie andere Weißfische, Hechte und Barsche gefangen. Nicht vergessen werden darf die berühmte Gardaseeforelle, auch "Carpione" genannt. Dieser seltene Fisch kommt ausschließlich im Gardasee vor und jeder Gardaseeangler wünscht sich ihn an seinen Haken.