Surfen am Gardasee


Starke Winde im Norden machen das Surfen zur Königsdisziplin am Gardasee


Alles begann in den Siebzigerjahren als sich die Subkultur der Surfer entwickelte: Erstmals hatte eine Generation junger Menschen eine Sportart, die sie nicht von den Eltern lernte, sondern von Freunden. Der Gardasee eignet sich deshalb so gut zum Surfen, da sein nördlicher Teil aus einem engen Gebirgstal herauswächst, durch das regelmäßige - und mitunter recht starke - Winde wie durch eine Düse blasen.

Torbole am Nordufer ist das Surfermekka der Urlauber am Gardasee schlechthin. Pünktlich mit dem Einsetzen der Winde ist der See so voll mit Boards, dass es bisweilen scheint, man könne zu Fuß übers Wasser laufen. Günstig für die Sportler: Im Trentiner Teil des Sees dürfen keine Motorboote fahren. Surfschulen und -zentren mit Brettverleih findet man außer in Torbole vor allem in Riva, Malcesine und Gargnano.

Empfehlung: Gardasurf

Die Winde - das Gardasee-Einmaleins der Surfer


Eine Spezialität sind die Winde des Gardasees, die regelmäßig über den See blasen. Der "Sover" ist eine "Tramontana", ein Nordwind, der frühmorgens fortgeschrittene Surfer im Norden des Sees hinauslockt. Gegen Mittag setzt die "Ora" ein. Sie bläst in der Gegenrichtung, von Südost nach Nordwest. Zu diesen Hauptwinden kommen unzählige Luftströmungen, die von den Bergen herab über den See blasen. Nicht nur zur Freude der Surfer – auch die Strandfaulenzer sind froh darüber, denn so wird es selten stickig heiß.


Surfen am Gardasee



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