Der typische Wein am Ostufer des Gardasees ist der rote Bardolino – und der ist leider so bekannt, dass zu viel davon produziert wird (und nicht immer Gutes). Wer sich genauer informieren möchte, fährt die Strada del Vino entlang, besucht Kellereien, verkostet die besseren Tropfen und nimmt sich vielleicht einige Flaschen mit nach Hause. Auch feinere Weißweine gibt es im südöstlichen Teil, vor allem den Lugana, der bei Sirmione angebaut wird.
Am Westufer wird weniger Wein produziert. Wer es prickelnd liebt, wird hier nach Sekt Ausschau halten, der in der Franciacorta im Südwesten des Sees im Champagnerverfahren hergestellt wird.
Die bekanntesten Weine des Gardasees sind der weiße Chardonnay, ein ausgezeichneter Aperitif-Wein und sehr passend zu Vorspeisen und Fisch, der Noisola aus der gleichnamigen Traube, gelbfarben, ein trockener Weißwein, der zu Fisch und leichten Suppen passt, der Müller Thurgau, ebenfalls ein Weißwein, der hervorragend zur typischen Spezialität „strangolapreti al burro e salvia“ (Spinatbällchen, voll gespickt mit Pinienkernen und Rosinen, serviert in Butter und Salbei) passt und zu guter letzt der Pinot Bianco, ein fantastischer Weißwein, der zu Antipasti und Fisch am besten schmeckt.
Weinliebhaber gehen ihrem liebsten Hobby auf der Weinstraße am Gardasee nach. Dort kann man in zahlreichen Weingütern edle Tropfen verkosten und erfährt gleichzeitig mehr über Weinanbau und Lagerung.
Wir empfehlen den Besuch folgende Weingüter: