Sehenswürdigkeiten in Saló am Gardasee


Palazzo del Podestá (Rathaus)
Im 16. Jh. wurde dem alten Rathaus aus dem 14.Jh. eine venezianische Fassade mit Arkadengang verpasst, und das steht ihm bis heute nicht schlecht. Original ist davon nichts mehr, das Erdbeben von 1901 zerstörte auch den Palazzo del Podestá. Direkt an diesen schließen sich die Arkaden des Palazzo della Magnifica Patria an. Im Durchgang der Häuser zur Straße befindet sich die Tourismusinformation.

Santa Maria Annunziata
Saló hat als einziger Ort am See einen Dom. Mit dem Bau des spätgotischen Gotteshauses wurde 1453 begonnen. In die schlichte Backsteinfassade wurde später ein weißes Renaissanceportal eingefügt. Zu den Kunstwerken der Kirche zählt ein Bild des Romanino (1486-1560), Sant` Antonio von Padua.
(Für zu leger gekleidete Frauen hängen links in der Kirche Schultertücher zum Umhängen.)

Manerba del Garda
In dem 3.000-EW knapp 10 km südlich von Saló bietet sich ein schöner, einfacher Spaziergang auf die Rocca di Manerba an. Entweder, für die etwas Ausdauernderen, vom Parkplatz unterhalb der Ortsmitte von Montinelle zu Fuß die Via del Melograno entlang oder mit dem Auto auf derselben schmalen Straße bis zum Parkplatz unterhalb des Naturparks; dann sind es nur noch ein paar Schritte bis zur Burgruine. Unlängst wurden die Ausgrabungen weitergeführt und niedrigen Mauerreste der Burg gut renoviert und – auch auf Deutsch – beschriftet. „Naturpark der Rocca von Manerba und seine wieder gefundene Burg“. Das Plätzchen muss wohl gut geeignet gewesen sein für eine Trutzburg – doch heute ist es vor allem ein wundervoller Aussichtsplatz. Es lohnt sich, einen Tag mit klarem Wetter abzupassen.

San Felice del Benaco
Zwischen Saló und Desenzano liegen die meisten Campingplätze am Gardasee, Hotels gibt es hier bedeutend weniger. Die Strände sind meist ziemlich vol, diejenigen, die nicht zu einem Campingplatz gehören, sind oft frei – doch der Parkplatz ist gebührenpflichtig. Am Wochenende kommen viele Tagesausflügler hinzu – umso erstaunlicher, dass die Nebensträßchen im Hinterland oft einsam sind. So kurvt man gelassen durch Weinhügel und Olivenhaine. .Zu besichtigen sind die irgendwie sehr aufgeräumte Ortsmitte von San Felice und seine Kirchen: die Pfarrkirche und Wallfahrtskirche Madonna del Carmine. Ein kleiner Badestrand findet sich bei Porto Protese.