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Die Arena von Verona

“Va', pensiero, sull'ali dorate. Va', ti posa sui clivi, sui coll, ove olezzano tepide e molli l'aure dolci del suolo natal!” Kennen Sie diese Zeilen? Sie stammen aus der Oper Nabucco von Verdi. Der Gefangenenchor singt die schönen Gedanken Richtung Heimat im III Akt.

Verdis Opern gehören zu den beliebtesten in der Szene. Nabucco und Aida sind absolute Klassiker und auch Nicht-Opernkenner haben von den beiden zumindest schon einmal etwas gehört. Doch egal ob Opernbanause oder Klassikfan: ein Besuch einer Oper in der Arena von Verona ist ein absolutes Muss.

Romantisch ist so ein Ausflug noch dazu! Bei Tag zu zweit die Stadt entdecken, die vielen versteckten Winkel und Innenhöfe, die grünen Parks und schattigen Plätzchen darin und nicht zu vergessen, den Balkon, wo Julia der Legende nach gestanden hat, um ihrem Romeo zuzuwinken. Nach einem Snack auf der Piazza delle Erbe, geht es dann in die Arena. Sie wurde im Jahre 30 n. Chr. erbaut. Einst fanden hier Gladiatoren-Kämpfe statt. In der Renaissance hat man sich schließlich dafür entschieden die Arena von Verona für Musik- und Theateraufführungen zu nutzen.

Eine gute Entscheidung, denn die Arena von Verona bietet Platz für über 22.000 Menschen, die Akustik ist derart gut, dass die Opernsänger kaum Mikrophone benötigen und die gesamte Technik auf atemberaubende Lichteffekte reduziert ist.

Eine Oper in der Arena ist etwas Fantastisches: man sitzt auf antiken Sitzreihen, alles ist schön und spektakulär beleuchtet, darüber leuchtet der Sternenhimmel und unten erklingen beeindruckende Arien und Chöre – Gänsehaut-Feeling pur!

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