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Das Schloss Toblino

Folgt man der Landstraße von Trient über den Pass von Vezzano, durch das Tal der Seen oder Valle dei Laghi, erreicht man den Lago di Toblino. Er gilt als einer der romantischsten Seen im Trentino und der Gegend am Gardasee und präsentiert sich zwischen steilen Felsen umringt von im Wind wehenden Schilf und beständig wachsenden Steineichen.

Auf einer Halbinsel, die vermutlich einst eine Insel war, steht Schloss Toblino umsäumt von alten Bäumen. Eine Inschrift aus dem 3. Jahrhundert belegt noch heute, dass das Schloss auf den Überresten eines Tempels der Lichtgestalten Tublinates erbaut wurde.

Im Mittelalter, genauer im 12. Jahrhundert, wurde auf den Ruinen des antiken Tempels eine Burg errichtet. Im 16. Jahrhundert ließ Familie Madruzzo die mittelalterliche Anlage zu einem Wohnsitz umbauen. Sie diente einige Zeit lang als Sommerresidenz für die Fürstbischöfe von Trient und fiel dann im 17. Jahrhundert in den Besitz der Familie Wolkenstein.

Dinieren im Schloss

Das Schloss ist heute als Restaurant für die Öffentlichkeit zugänglich. Ein Teil der Räume wird außerdem für Ausstellungen zur Verfügung gestellt. Durch den Tor-Gang erreichen Besucher den Innenhof der Burg mit seinen Laubengängen, Loggien und bemalten Holzbalustraden. Inmitten dieser historischen Fassade lädt ein stimmungsvolles Restaurant mit Fresken aus der Renaissance dazu ein, die köstlichen Gerichte der Gegend am Gardasee und den lokal angebauten Dessertwein “Vino Santo” zu probieren.