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Valle delle Cartiere - Tal der Papierproduzenten

Von Toscolano aus kann man das Valle delle Cartiere – das Tal der Papiermühlen – zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Es folgt dem Lauf des Flusses, der denselben Namen wie die Ortschaft trägt. Heute wie damals wird es von mehreren Fabriken gesäumt, die sich ganz der Herstellung von Papier verschrieben haben.

Die meisten Papierwerke sind heute geschlossen, jedoch denkt man in Toscolano-Maderno daran, zumindest einige wieder instand zu setzen. So geschehen bereits bei Maina Inferiore, der letzten Fabrik im Tal, welche die Produktion im Jahre 1962 eingestellt hat.

Mit Unterstützung der Gemeinde ist es gelungen, diesen einzigartigen Ort wiederaufleben zu lassen. Heute gilt die Valle delle Cartiere als eine der wichtigsten Stätten industrieller Frühgeschichte in Norditalien. Der gesamten Gebäudekomplex, der schon zuvor ein Papiermuseum beherbergt hatte, wurde zwischen 2005 und 2007 renoviert und darin ein neues Besucherzentrum mit Namen eingerichtet.

Bei einem interessanten Rundgang erhalten Besucher einen Einblick in die Geschichte der Papierherstellung und des Buchdrucks, der seine Anfänge im Mittelalter hatte. Darüber hinaus werden immer wieder besondere Werkstätten und Führungen angeboten, die sich auf das Papier und seine Verarbeitung von einst und heute konzentrieren.

Tatsächlich in Betrieb ist in Toscolano-Maderno im Moment nur noch eine Papierfabrik und zwar die Cartiera di Toscolano, die zur Gruppe Marchi bzw. Burgo gehört.

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