Drena – nördlich des Gardasees
Die gebirgige Landschaft ist ideal für Wanderer und Mountainbiker.
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Urlaub in Drena am Gardasee

Das beschauliche Dörfchen in der Provinz Trentino liegt etwas versteckt im Talschluss der Valle di Cavedine auf knapp 400 m Meereshöhe.

Drena hat rund 600 Einwohner und ist einige Kilometer vom Trubel des Gardasees entfernt, sodass man hier immer ein ruhiges Plätzchen zum Erholen und Genießen findet. Die idyllische Wald- und Berglandschaft und das angenehm milde, mediterran anmutende Klima bieten ideale Bedingungen zum Entspannen und zum Wandern.
Den mittelalterlichen Ortskern von Drena kennzeichnen schmale, hohe Gebäude. Quer durch die Ortschaft zieht sich die alte Landstraße, einst Heer-Weg der Römer, die damit die Felswüste Marocche umgehen konnten.

Zwischen Steinwüste und Kastanienhainen

In kulinarischer Hinsicht ist Drena in erster Linie für die köstlichen Esskastanien, auch „Marroni di Drena“, bekannt, welche in den uralten Hainen rund um das Dorf bestens gedeihen. Dahinter erheben sich Berge, die zum Teil auf über 2.000 m hinaufreichen.
Weithin sichtbar ist auch die Burgruine, die eindrucksvoll auf einem Hügel thront. Vormals diente sie zum Schutz der Militär- und Handelswege, heute bietet sie Besuchern nicht nur einen wunderbaren Blick auf das Sarcatal, sondern wird auch als Schauplatz für Sommerfeste, mittelalterliche Märkte, Ausstellungen und Konzerte genutzt.

Sehenswürdigkeiten in Drena

Burg von Drena

Unübersehbar wacht die Burgruine von Drena über das Tal. Das Schloss, dessen Ursprünge auf das Mittelalter zurückgehen, stand im Besitz des Grafen von Arco bis es Anfang des 18. Jahrhunderts von französischen Truppen unter General Vendôme zerstört wurde. Teile der Befestigungsanlage mit Zinnen, Bergfried und Zisterne wurden saniert und beherbergen heute eine kleine archäologische Ausstellung, Exponate, die das Leben auf der Burg veranschaulichen sowie ein Geschäft mit regionalen Produkten.

Canyon von Drena

Etwas unterhalb der Burg liegt ein enges Tal, das früher als Fluchtweg für die Bewohner der Burg diente. Der sogenannte Canyon von Drena ist zuerst über einen Schotterweg, dann über einen steilen Pfad erreichbar, der immer wieder mit Drahtseilen und Stufen gesichert ist. Unten erwartet schwindelfreie und trittsichere Besucher ein rund 8 m hoher Wasserfall.

Kirchen

Zu den sehenswerten Sakralbauten von Drena gehören die Pfarrkirche San Martino sowie die Kirche San Carlo Borromeo.

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