Torbole – das Paradies für Surfer
Der konstante Wind macht Surfer und Kitesurfer glücklich aber auch Mountainbiker kommen in Torbole voll auf ihre Kosten.
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Urlaub in Torbole-Nago am Gardasee

Die kleine Ortschaft im Osten von Riva del Garda umfasst kaum mehr als einige Häuser. In den letzten Jahren kamen jedoch zahlreiche kleine und größere Hotels und Ferienwohnungen dazu, die in erster Linie eine Besuchergruppe anziehen: Surfer!

Die Gemeinde Nago-Torbole besteht aus 3 kleinen Orten, wobei Torbole sicherlich der bekannteste unter Urlaubern ist. Oberhalb von Torbole befindet sich auf ca. 200 Metern über dem Meeresspiegel die kleine Ortschaft Nago mit einer ehemaligen Zitadelle. Südlich von Torbole liegt der winzige Ort Tempesta, welcher nur aus einigen wenigen Häusern besteht.

Dank zuverlässiger Windstärke und optimalen Wasser- und Strandbedingungen zählt Nago-Torbole zu den bedeutendsten Surfzentren Italiens, ja Europas. Das nördliche Ende des Gardasees ist mit einem beständigen Lüftchen gesegnet, das jedes Surfer-Herz höher schlagen lassen – vom Anfänger bis zum Profi.

Große Bereiche des Strands sind daher ausschließlich den Wassersportlern vorbehalten, die sich somit nach Herzenslust austoben und jeden aufkommenden Windstoß nutzen können. Darüber hinaus ist nahezu jedes Hotel mit einem eigenen Board-Verleih und speziellen -services ausgestattet. An jeder Ecke gibt es Surfschulen und Surfshops. Zu den zahlreichen Surfern gesellen sich immer wieder passionierte Radfahrer und Mountainbiker, denen sich im bergigen Hinterland von Nago-Torbole unzählige Tourenmöglichkeiten auftun.

Trotz des vordergründig sportlichen, jugendlichen Flairs hat das Dörfchen auch eine andere Seite, die in der kleinen Altstadt auf der Bergseite sichtbar wird und deren Zentrum die Piazza Goethe bildet. Der deutsche Dichter machte hier 1786 seine erste Bekanntschaft mit dem Gardasee, die für ihn einer Begegnung mit der Antike gleichkam.

Den besten Blick auf den See genießt man übrigens vom Vorplatz der Pfarrkirche oder vom Aussichtspunkt Belvedere aus. Ein gemütlicher Spaziergang führt über die neue Brücke über den Sarca nach Riva oder zum Parco degli Olivi am oberen Ortsende und weiter nach Nago durch malerische Weingärten.

Sehenswürdigkeiten in Nago-Torbole

Zollhäuschen & Casa Beust

Auf einer Mole im Hafenbecken steht ein kleines Zollhaus aus der Zeit der k.u.k.-Monarchie, da hier bis zum 1. Weltkrieg die Grenze zwischen Italien und Österreich verlief. Die Ursprünge des Häuschens liegen vermutlich noch weiter zurück, da ein Relief an der Außenmauer an die venezianische Zeit erinnert. In den Sommermonaten wird das Zollhaus zum Teil als Bar genutzt. Nicht weit von hier liegt die rote Casa Beust mit einem etwas verblassten Fresko des Berliner Romantik-Malers Johann Lietzmann, der viele Jahre in Torbole lebte und arbeitete.

Colonia Pavese

Es gehört zu den größten und imposantesten Gebäuden von Torbole und wurde schon als Hotel, Kaserne und Lazarett genutzt. In den letzten Jahren wurde die Colonia Pavese aufwändigen Restaurierungsarbeiten unterzogen um neue Kongressräume, eine Bibliothek sowie Verwaltungsdienste zu beherbergen.

Altstadt

Die kleine aber feine Altstadt von Torbole befindet sich auf der Bergseite der Ortschaft, rund um die Piazza Goethe. Dort ist auch die Casa Alberti zu finden, in welcher der große Dichter kurzzeitig gewohnt und dabei an seiner „Iphigenie auf Tauris“ gearbeitet hat. Eine Tafel mit Inschrift erinnert bis heute daran. Des Weiteren gibt es im alten Ortsteil eine kleine Fußgängerzone und die Pfarrkirche Sant’Andrea.

Nago & Castel Penede

Der beschauliche Bergort lässt sich bequem zu Fuß erreichen. Dort oben tut sich ein besonderer Blick auf Torbole und den See auf. Zu sehen gibt es hier außerdem die Kirche von San Vigilio sowie die Ruinen von Schloss Penede, welches Anfang des 18. Jahrhunderts von den Franzosen zerstört wurde.

Die Unterkünfte von Torbole-Nago wurden mit 4,1 von 5 Sternen auf der Grundlage von 43 Nutzerkritiken bewertet.
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